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Die bolivianische Regierung und private Unternehmen sehen den Soyaanbau in den tropischen Gebieten sehr positiv und hoffen, ihn weiter ausdehnen zu können. Der Anbau von Soya hat jedoch den Verlust weiter Gegenden tropischen Waldes zur Folge gehabt.

Der Druck von internationalen Organisationen wie der Weltbank oder der Interamerikanischen Bank, die Exportmenge zu erhöhen, um so Auslandsschulden zurückzuzahlen, hat die dauerhafte Zerstörung unserer tropischen Wälder durch Landwirtschaft vergessen lassen. Außerdem haben ausländische Firmen es trotz des Widerstandes in Bolivien erreicht, ihre genetisch veränderten Soyasamen in Bolivien einzuführen. Diese Samen können den tropischen Wäldern, die das wichtigste Pflanzenvorkommen der Welt sind, erheblichen Schaden zufügen.

Die Landwirtschaft arbeitet mit großen Maschinen, verwendet Chemie und setzt auf wenige Produkte in großen Mengen, deren Produktion und Verteilung monopolisiert sind. Diese Politik steht im starken Gegensatz zu den Traditionen des Landes, zu der die Entwicklung neuer Spezien (unsere indigenen Dörfer haben bislang beinahe 400 verschieden Sorten Kartoffeln entwickelt), der Anbau ganz unterschiedlicher Produkte in ganz verschiedenen Böden, der Anbau in Handarbeit und eine somit optimale Anpassung an die Böden und eine größere Beschäftigung und der Anbau in ökologischer Weise ohne den Gebrauch von Chemie gehören. Diese traditionelle Form des Anbaus sichert in jeder Hinsicht ein viel gesünderes Leben.

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Beinahe eine Million Hektar tropischen Waldes wurden zerstört, um im Osten Boliviens Soya anzubauen. Bei den Überschwemmungen 2007 wurde diese Fläche vollständig überflutet. Das Fehlen von Wald verschlimmerte die Situation, da es keine Bäume gab, die das Wasser aufnehmen konnten. Leider hat beinahe niemand die Verantwortung für diese Situation den Menschen gegeben. Foto: www.eldeber.com.bo/2007-02-24/index.php
Eine Moseten-Familie mit einer nachhaltigen Beschäftigung: Dem Weben von Jatata zum Dachbau.
 
     
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